Am 15. Oktober 2026 wurde in Potsdam die zweite Ausgabe des Magazins Artlit Potsdam mit einem Lesefest gefeiert. Ich habe mich besonders gefreut, mit einigen meiner Tierporträts Teil dieser Ausgabe zu sein und meine Arbeiten bei der Veröffentlichungsfeier zu präsentieren.
Ein Magazin für Kunst und Kultur in Potsdam und Umgebung
Artlit Potsdam ist ein partizipatives Magazin für Kunst und Kultur, das Menschen aus Potsdam und der Umgebung die Möglichkeit bietet, ihre kreativen Arbeiten zu veröffentlichen. Interessierte können sich bewerben und eigene Werke einreichen: von Lyrik und Prosa über Malerei bis hin zu weiteren künstlerischen Ausdrucksformen.
Die zweite Ausgabe widmet sich den Themen Inneres, Äußeres, Wirkliches und Unwirkliches. Zu diesen Rubriken haben unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten beigetragen. Das Ergebnis ist eine vielseitige Sammlung persönlicher Perspektiven und künstlerischer Interpretationen.
Tierporträts, die Geschichten erzählen
Für diese Ausgabe habe ich einige meiner Tierporträts eingereicht und sie eigens im Magazinstil gestaltet. Dabei war es mir wichtig, nicht nur die gemalten Tiere zu zeigen, sondern auch einen Einblick in ihre Geschichten zu geben.
Bevor ich ein Tier porträtiere, frage ich seine Besitzerinnen und Besitzer nach seiner Persönlichkeit und seiner Lebensgeschichte. Wer ist dieses Tier? Was macht es besonders? Welche Erlebnisse haben es geprägt? Die Antworten helfen mir, mich intensiver mit meinem Motiv auseinanderzusetzen und das Porträt nicht allein auf sein äußeres Erscheinungsbild zu reduzieren. Zu den Bildern im Magazin habe ich deshalb kurze Texte verfasst, die die Geschichten der Tiere festhalten.
Die Geschichten zu den Porträts aufzuschreiben, war für mich eine Möglichkeit, diese besondere Individualität auch in Worten sichtbar zu machen. Während meine Malerei den Ausdruck und die Ausstrahlung eines Tieres in einer eigenen Bildsprache einfängt, geben die kurzen Texte einen Einblick in sein Leben. Beides ergänzt sich: Das Bild zeigt, was sich in einem bestimmten Moment offenbart, und die Geschichte erzählt etwas von dem Wesen, das dahintersteht.
So sind für das Magazin kleine Porträts entstanden, die über das reine Abbild hinausgehen. Sie laden dazu ein, die Tiere nicht nur anzusehen, sondern ihnen und ihren Geschichten ein Stück näherzukommen.
Natur aus unterschiedlichen Perspektiven: Britta Verena
Bei der Veröffentlichungsfeier war auch die Malerin Britta Verena Blume dabei, deren künstlerische Arbeit sich ebenfalls der Natur widmet. Sie malt Vögel und lässt sich dabei von deren Schönheit und Vielfalt inspirieren
Es ist schön zu sehen, wie unterschiedlich Künstlerinnen und Künstler sich der Natur nähern und ihre Eindrücke in ganz eigene Bildsprachen übersetzen. Während Britta Verena Blume Vögel in den Mittelpunkt ihrer Malerei stellt, widme ich mich den individuellen Persönlichkeiten von Haustieren und den Geschichten, die sie mit ihren Menschen verbinden.
Ein Ort für vielfältige künstlerische Stimmen
Die zweite Ausgabe von Artlit Potsdam und das begleitende Lesefest haben gezeigt, wie viele unterschiedliche Perspektiven unter einem gemeinsamen Dach Platz finden können. Für mich war es eine schöne Gelegenheit, meine Tierporträts in einem neuen Kontext zu präsentieren und sie mit kurzen Geschichten zu verbinden.
Ich freue mich, Teil dieses Projekts zu sein, das kreativen Menschen aus Potsdam und Umgebung eine Plattform bietet, und bin gespannt auf die weiteren Ausgaben.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Josefine Lyda, der Herausgeberin, bedanken!
Weiterführende Links: